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Aktuelle Forschungsprojekte

1. Poetik des Visuellen. Literatur, Wissen und Wahrnehmung (1600–1800)

Projektbeschreibung:
Das Projekt erforscht das Verhältnis von Literatur, Wissen und (visueller) Wahrnehmung vor dem Hintergrund wahrnehmungs- und evidenztheoretischer Debatten des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Verlust visueller Evidenz durch die optisch-instrumentelle Entgrenzung des Blicks zu Beginn des 17. Jahrhunderts dient als Ausgangsbeobachtung, um die epistemologische, ästhetische und mediale Tragweite von Konzepten des Visuellen zwischen 1600 und 1800 zu analysieren. Indem Formen und Verfahren von Visualisierungen als Effekte kultureller Interaktionen zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Wahrnehmungsmodi verstanden werden, öffnet die Untersuchung den Blick auf die sprachlichen und bildlichen Strategien der Erzeugung von Sichtbarkeit. Das besondere Augenmerk gilt dabei der Literatur im Spannungsfeld von Ästhetik und moderner Wissenschaft. Das Projekt legt hierzu seinen Schwerpunkt auf die Literatur des ‚langen’ 17. Jahrhunderts; die literarischen Analysen setzen um 1600‘ ein, der vorläufige Endpunkt ist um 1770 gesetzt.

2. Materie – Material – Materialität von der Antike bis in die Gegenwart zus. mit Prof. Dr. Wagner-Egelhaaf und Dr. Sigrid G. Köhler (Germanistisches Institut der WWU Münster)

Projektbeschreibung:
Eine der grundlegenden Kategorien der westlichen Kultur ist seit der Antike die Materie. Materie und Stoff stehen im Mittelpunkt von Entstehungs- und Schöpfungsprozessen  seien es kosmologische oder künstlerische, natürliche oder künstliche – und sind zentrale Paradigmen der Philosophie, der Naturwissenschaften, der Technowissenschaften, in Gesellschaftstheorien und natürlich auch der Ästhetik. Deswegen ist eine wissenschaftliche Beschäftigung mit Materie, Material und Materialität kulturwissenschaftliche Grundlagenforschung. Wie weitreichend die Auseinandersetzung mit der Trias 'Materie', 'Material', und 'Materialität' ist, wird schnell offensichtlich, wenn man Materie und Material nicht als gegebene Gegenstände betrachtet, sondern sich verdeutlicht, dass sie in der Wahrnehmung, in der künstlerischen Produktion, in medialen, kulturellen und symbolischen Konstitutionsprozessen jeweils historisch spezifisch konstituiert werden. Als solche ziehen sie Fragen der Erkenntnis, der Ethik und damit des Subjekts und der Geschlechterdifferenz nach sich. Neben der Privilegierung eines ‚Materials‘ als prima materia untersucht insbesondere die sprachlich-rhetorischen Entwürfe in der Philosophie und in historischen naturwissenschaftlichen Diskursen und erweitert diesen Fokus zur Frage nach nach der Relation von Sprache, Materialität und Medialität. Zu Sommer 2010 ist die Fertigstellung eines umfangreichen Bandes mit Primärtexten zur Materietheorie von der Antike bis in die Gegenwart geplant.

3. Synästhesie
Projektbeschreibung folgt


4. René Descartes »Dioptrik« (ED 1637). Edition und Übersetzung; zus. m. PD Dr. Claus Zittel (Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut)
Projektbeschreibung folgt


5. »Diskurs-Spuren. Eine Anthologie zur Rezeption Foucaults in den Geistes- und Kulturwissenschaften« zus. mit Prof. Dr. Rolf Parr (Universität Essen-Duisburg)
Projektbeschreibung folgt


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Petra Westphal

Rubenowstraße 3
Raum 2.12
17489 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-3404
Fax: +49 (0)3834 86-3423
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Letzte Änderung: 25.03.2013 11:14
Verantwortlich: Christina v. Rabenau


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