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Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

Das Wolfgang-Koeppen-Archiv (WKA) ist eine Einrichtung des Instituts für Deutsche Philologie der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald. Sie finden uns im Greifswalder »Koeppenhaus« (Geburtshaus Wolfgang Koeppens) in unmittelbarer Nähe zu Bahnhof und Stadtzentrum.

Das Wolfgang-Koeppen-Archiv dient als universitäre Einrichtung der lebendigen Koeppen-Forschung. Anstelle einer bloß musealen Betrachtung und Bewahrung des Schriftsteller-Nachlasses wird der wissenschaftlichen Arbeit mit dem Archivmaterial Vorrang gegeben. Forscherinnen und Forscher aus aller Welt sind daher jederzeit herzlich willkommen.
 
Im Archiv stehen zwei Nutzerarbeitsplätze zur Verfügung. Führungen durch die Archivräume und die Bibliothek Koeppens sind möglich (Anmeldung wird erbeten). Das Koeppen-Archiv dient der Forschung vor Ort und unterstützt zudem externe Forschungs- oder Ausstellungsvorhaben. Zudem präsentiert das Koeppen-Archiv regelmäßig wechselnde eigene Ausstellungsprojekte - in den vergangenen Jahren etwa "Auf vielen Schreibmaschienen wird das alte Garn weitergesponnen", 2012, "Emanuel Voß. Ein Leben für das Greifswalder Theater", 2013, " 'ich habe keine heimat.' (Heimat-)losigkeit bei Wolfgang Koeppen", 2013, "Reiseandenken. Koeppens unbeschriebene Ansichtskarten", 2013, "Verzettelt, verschoben, verworfen. Wolfgang Koeppens Schreibkrisen", 2014, "'Der geborene Leser, für den ich mich halte...' Wolfgang Koeppens Lektüren", 2015.
 
 

AKTUELL

Ausgangspunkt des literarischen Spazierganges ist das Geburtshaus des Schriftstellers in der Bahnhofstraße 4, in dem sich heute das Wolfgang-Koeppen-Archiv der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald, das Literaturzentrum Vorpommern und das Café Koeppen befinden. Gemeinsam mit Frau Dr. Monika Schneikart, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie, spüren Sie in Greifswald reale Orte auf, an die Koeppen in seinem autobiografischen Prosatext Jugend erinnert.

Sa, 25. Juni, um 11 Uhr, Eintritt frei
Treffpunkt ist vor dem Koeppenhaus in der BahnhofstraĂźe 4.
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„Es hat Dichter gegeben, die sich angeregt fühlten durch eine schöne Landschaft, durch ein Gebirge, durch die See, und die da Wunderbares geschrieben haben“, erklärt der Schriftsteller Wolfgang Koeppen in einem Gespräch. Doch „es konnte auch sein, daß man sich in einer bestimmten Stadt unwohl fühlte […], aber dieses Unwohlsein, diese Schwierigkeiten, die die Stadt und das Leben in ihr mit sich brachten, regten immer wieder zur Produktion an“. Nicht von ungefähr scheint es, als spreche Koeppen vom eigenen Erleben. Über seine Geburtsstadt wird er später schreiben: „Ich glaube, ich wollte schon im Mutterleib nicht in Greifswald sein.“ Dennoch kehrt er immer wieder hierher zurück – allerdings sind es zunächst literarische Streifzüge, auch wenn diese pommersche Provinzstadt für ihn „von Natur her ein bescheidener und kleinerer Fundort“ ist. Im Jahr 1976 erscheint unter dem Titel Jugend ein besonderer Prosatext, der zugleich das besondere Verhältnis des Autors zu seinem ersten Lebensort widerspiegelt. Die Ausstellung im Münchner Zimmer lotet nicht nur dieses Verhältnis aus, sie skizziert zudem die Entstehungsgeschichte von Jugend und unternimmt den Versuch, die literarischen Erinnerungen an ein Leben in Greifswald Anfang des 20. Jahrhunderts anhand persönlicher Dokumente aus dem Nachlass des Autors anschaulich zu machen. 1985 ist Koeppen nach mehr als einem halben Jahrhundert wieder in Greifswald, doch die Stadt, die er sucht, findet er nicht mehr.

Ă–ffnungszeiten DI bis SA 14 bis 18 Uhr, Eintritt frei weiterweiter

Jugend Präsentation

Am Mittwoch, dem 22. Juni 2016, 18.00 Uhr, stellen Katharina KrĂĽger, Elisabetta Mengaldo und Eckhard Schumacher zusammen mit Judith Schalansky (Schriftstellerin und Buchgestalterin, Berlin) die Werkausgabe und die digitale textgenetische Edition von "Jugend" im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald vor. weiterweiter

cover Jugend

Wolfgang Koeppens Prosatext "Jugend" ist Mitte Juni als Band 7 der Ausgabe der "Werke in 16 Bänden" im Suhrkamp Verlag (Berlin 2016) erschienen, herausgegeben und kommentiert von Eckhard Schumacher.
Die Werkausgabe wird ergänzt durch eine digitale "Textgenetische Edition" von "Jugend", die ab dem 23. Juni unter www.koeppen-jugend.de und www.suhrkamp.de/jugend erreichbar sein wird. weiterweiter

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Wolfgang-Koeppen-Archiv wieder maßgeblich an den Koeppentagen, die pünklich am 23.6.2015 um 19.00 Uhr - an Koeppens Geburtstag - mit einer Vernissage der Ausstellung "'Der geborene Leser, für den ich mich halte'... - Wolfgang Koeppens Lektüren" eröffnet wird. Der Titel der Ausstellung ist zugleich das diesjährige Motto des Literaturfestivals. Im Anschluss wird um 20.00 Uhr der neu von Katharina Krüger und Eckhard Schumacher herausgegebene Text+Kritik Band zu Wolfgang Koeppen vorgestellt. Als Gäste konnten die in Greifswald geborene Autorin Judith Schalansky und Raimund Fellinger, Cheflektor des Suhrkamp-Verlages, gewonnen werden. Beide sind ebenfalls BeiträgerInnen der vorgestellten Neufassung.
Zum Abschluss der Koeppentage wird am Mittwoch, dem 1.7., um 20.00 Uhr die neue Edition von Koeppens berühmten Roman "Der Tod in Rom" in Form einer Lesung und eines anschließenden Gesprächs vorgestellt. An diesem Abend wird der Schriftsteller und Herausgeber des Bandes, Hans-Ulrich Treichel, zusammen mit Raimund Fellinger in Greifswald zu Gast sein.

Die drei Veranstaltungen des Wolfgang-Koeppen-Archivs noch einmal im Ăśberblick:

Ausstellungseröffnung "Münchner Zimmer", Dienstag, 23.06.2015, 19.00 Uhr, Eintritt frei
"Der geborene Leser, für den ich mich halte…"
Wolfgang Koeppens LektĂĽren
EinfĂĽhrung: Philip Koch und Eckhard Schumacher

Lesung + Gespräch, Dienstag, 23.06.2015, 20.00 Uhr, Eintritt frei
Text + Kritik: Ein Abend fĂĽr Wolfgang Koeppen
Lesungen und Gespräche mit Judith Schalansky und Raimund Fellinger
Moderation: Katharina KrĂĽger und Eckhard Schumacher

Lesung + Gespräch, Mittwoch, 01.07.2015, 20.00 Uhr, Eintritt frei
"… ich war ja in Rom, in Rom, in Rom"
Lesung und Gespräche mit Hans-Ulrich Treichel und Raimund Fellinger anlässlich der Edition von Wolfgang Koeppens Roman "Der Tod in Rom" im Rahmen der Werkausgabe im Suhrkamp Verlag

Weitere Informationen, Details und das vollständige Programm der Koeppentage sind auf der der Homepage des Koeppenhauses zu finden. weiterweiter

Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen gilt als einer der bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Sein Geburtshaus in der Bahnhofstraße 4 in Greifswald beherbergt heute – neben dem Literaturzentrum Vorpommern und dem Café Koeppen – das Wolfgang-Koeppen-Archiv, das seinen gesamten schriftlichen Nachlass verwahrt und erforscht.
Am 13.06.2015 öffnet das Archiv um 15.15 Uhr seine Türen. Im Rahmen einer Führung durch Koeppens umfangreiche Privatbibliothek wird der Schriftsteller, sein Werk und das Archiv vorgestellt.
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Text+Kritik

In der Reihe "Text+Kritik" ist eine Neufassung des Bandes zu Wolfgang Koeppen erschienen. Der von Katharina Krüger und Eckhard Schumacher herausgegebene Band versammelt Aufsätze mit neuen Zugängen zu Leben und Werk Koeppens, die u.a. durch die Nachlasserschließung möglich wurden. Das Heft gibt einen aufschlussreichen Querschnitt zu Schwerpunktverlagerungen in der neueren Koeppen-Forschung, zudem können sich interessierte Leser auf einen bisher unveröffentlichten Brief von Wolfgang Koeppen und einen Beitrag von Judith Schalansky freuen, der den Band eröffnet. Weitere Informationen und Bestelloptionen finden sich auf der Seite von "Edition Text+Kritik". weiterweiter

Im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald findet vom 19. bis zum 21. Juni 2014 eine Wissenschaftliche Fachtagung im Rahmen des DFG-Projekts "Wolfgang Koeppens 'Jugend' - NachlasserschlieĂźung, textgenetische Untersuchung, Digitalisierung und Edition" statt. Weitere Informationen und das genaue Tagungsprogramm sind auf der Seite des Wissenschaftskollegs zu finden. weiterweiter

Die Koeppentage finden in diesem Jahr vom 20.-25. Juni statt. Weitere Informationen zu den zahlreichen Veranstaltungen zu und um Wolfgang Koeppen sind auf der Homepage des Koeppenhauses zu finden. weiterweiter

Florian Meusel, Mitarbeiter im Koeppen-Archiv, steht Kristin Gora von radio 98eins im Literaturmagazin Plattform Rede und Antwort. FĂĽr die Ungeduldigen - es geht ab Minute 23:20 los. Zum Link geht es hier.
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Eine Ausstellung im "MĂĽnchner Zimmer" im Koeppenhaus.
Ausstellungseröffnung: Sonnabend 12.10.2013, 14:00 Uhr, Eintritt frei


Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Auswahl aus Wolfgang Koeppens gesammelten Ansichtskarten, die er selbst von seinen Reisen mitbrachte. Die Verbindung von Ansichtskarten und Reiseessays eröffnet einen neuen Blickwinkel auf Koeppens Schreiben und auf seine Poetik der Ansichtskarte. Recherche- und Forschungsarbeiten wurden von Studierenden im Rahmen des Seminars "Literaturgeschichten" am Institut für deutsche Philologie, Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie in Zusammenarbeit mit dem Wolfgang-Koeppen-Archiv geleistet. weiterweiter

Die Koeppentage finden dieses Jahr vom 17.06 - 04.07.2013 statt. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Literaturzentrum Vorpommern weiterweiter

Ausstellung und Lesung zum 50. Todestag in Kooperation mit dem Literaturzentrum Vorpommern, dem Stadtarchiv Greifswald, dem Theater Vorpommern und dem Wolfgang-Koeppen-Archiv der Universität Greifswald. weiterweiter

Das Wolfgang-Koeppen-Archiv bei KOOP-LITERA (Das Kompetenz-Netzwerk für Nachlässe) Deutschland weiterweiter

Das Programm der Koeppentage 2012 zum download weiterweiter

Die Koeppentage finden dieses Jahr vom 23.06 - 30.06.2012 statt. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Literaturzentrum Vorpommern. weiterweiter

Am 08.10.2011 findet an der Universität Greifswald der "Tag der Wissenschaft 2011" statt. Das Koeppen-Archiv beteiligt sich mit einer Stadtführung auf Wolfgang Koeppens Spuren und der Vorstellung eines Forschungsprojekts. Seien Sie dazu herzlich eingeladen:

Auf den Spuren Wolfgang Koeppens.

15:00 Uhr, Prof. Dr. Eckhard Schumacher, Dr. Monika Schneikart und Katharina KrĂĽger
Koeppenhaus, BahnhofstraĂźe 4

Das Geburtshaus Wolfgang Koeppens in der Bahnhofstraße 4, in dem sich heute das Wolfgang-Koeppen-Archiv der Universität Greifswald befindet, ist der Ausgangspunkt eines literarischen Spaziergangs durch Greifswald. Prof. Dr. Eckhard Schumacher, Dr. Monika Schneikart und Katharina Krüger begleiten Sie. Wegweisend werden Textspuren aus Wolfgang Koeppens autobiografischem Text Jugend sein, in denen sich Realität und Fiktion vermengen. Der Rundgang endet in Koeppens Bibliothek, in der die Mitarbeiter des Archivs ein Forschungsprojekt zu Koeppens Buch Jugend vorstellen werden. Alle literarisch Interessierten sind herzlich eingeladen, den Spuren Koeppens zu folgen. weiterweiter

Die diesjährigen Greifswalder Koeppentage finden vom 17.-27.06. statt und widmen sich dem Thema Lobbyismus. Als Ausgangspunkt dient Wolfgang Koeppens Roman "Das Treibhaus".
Das Koeppen-Archiv ist in diesem Jahr auf zweifache Weise beteiligt: Neben einer Ausstellung "Treibhausatmosphäre" im Münchner Zimmer, die anhand ausgewählter Objekte aus dem Nachlass wichtige Aspekte von Entstehung, Publikation und Wirkung des Romans vor Augen führt, diskutiert Eckhard Schumacher im Rahmen der Reihe Koeppen-Gespräche mit Roland Ulrich und Philipp Dreesen unter dem Titel: "Gespanntes Verhältnis" - Politik und Literatur im "Treibhaus" Bonn. Zuvor wird eine selten gezeigte Reportge von Peter Goedel zu sehen sein, in der im Gespräch mit Zeitzeugen untersucht wird, inwiefern Koeppens Fiktion der Realität entsprach.

Ausstellungseröffnung: Freitag 17. Juni, 19 Uhr
Eintritt frei

Koeppen-Gespräch: Donnerstag 23. Juni, 20 Uhr
Eintritt frei

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KONTAKT

Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

BahnhofstraĂźe 4
17489 Greifswald

Ă–ffnungszeiten:
MO 9-12 und 14-16 Uhr
DO 13-17 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Postanschrift
Rubenowstr. 3
17487 Greifswald


Tel.: +49 (0)3834 86-3428
koeppen-archiv@uni-greifswald.de


Letzte Änderung: 23.06.2016 15:57
Verantwortlich: Koeppen-Archiv


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