Dr. Chiara Piazzesi
Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Philosophie mit Schwerpunkt Praktische Philosophie
Tel.: +49 (0)3834 86-3467
Fax: +49 (0)3834 86-3451
Werdegang
- 2010-2012 Käthe-Kluth-Stipendium der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald.
- 2009-2010 Fritz-Thyssen-Stiftung PostDoc-Stipendium an der Ernst-Arndt-Moritz Universität Greifswald.
- 2008-2009 Trebuth-Stiftung PostDoc-Stipendium an der Ernst-Arndt-Moritz Universität Greifswald.
- 2007-2008 DAAD PostDoc-Stipendium an der Ernst-Arndt-Moritz Universität Greifswald
- 2005-2007 PostDoc-Stipendium für Geschichte der Philosophie an der Scuola Normale Superiore di Pisa.
- 2005 Dottorato di Ricerca (Promotion) in “Ethik und Anthropologie” an der Università degli Studi di Lecce. Titel der Dissertation: Per una teoria della comunicazione estetica del potere: da Nietzsche alla sociologia attuale (Für eine Theorie der ästhetischen Kommunikation der Macht: von Nietzsche zur jetzigen Soziologie).
- 2001 Diploma di licenza der Scuola Normale Superiore di Pisa mit 70 von 70 Punkten mit Auszeichnung. Abschlussarbeit mit dem Titel: Coutume e disposizioni sociali in relazione al potere: aspetti del pensiero di Pascal e di Bourdieu (Coutume und soziale Dispositionen im Verhältnis zur Macht: Aspekte der Gedanken Pascals und Bourdieus). Betreuer: Prof. Paolo Cristofolini.
- 2000 Laurea (Diplom) in Philosophie an der Università degli Studi di Pisa mit 110 von 110 Punkten mit Auszeichnung. ‚Tesi di laurea’ (Magisterarbeit) in Geschichte der Philosophie mit dem Titel: Décadence e fisiologia dell’arte: il confronto di Nietzsche con la cultura francese del suo tempo (Décadence und Physiologie der Kunst: das Verhältnis Nietzsches zur damaligen französischen Kultur). Betreuer: Prof. Remo Bodei.
- 1996 Abitur (maturità scientifica) am Liceo Scientifico Statale “A. Gramsci” in Florenz mit 60 von 60 Punkten.
Preise
- 12.09.2009 Macht Liebe sehend? Preisfrage des Forschungsinstitut für Philosophie Hannover: 1. Preis
Forschungsgebiete
- Nietzsches Philosophie, insbesondere: die neuen Zusammenhänge der affektiv orientierten Selbsterfahrung nach der Auflösung des metaphysischen Subjektes; die ‚ästhetische’ Kommunikation der Macht; die sozialphilosophischen Aspekte von Nietzsches Denken; die décadence als psychologisches und physiologisches Phänomen; Nietzsches Auseinandersetzung mit der französischen Literatur des XIX. Jahrhunderts im Hinblick auf die décadence.
- Die Liebe als Orientierungsform in gesellschaftlicher Kommunikation und Interaktion.
- Niklas Luhmanns Theorie der Liebe als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium, auch in Bezug auf Nietzsches Auffassung der ‚Liebe als Passion’.
- Die ‚therapeutische’ Anwendung der philosophischen Argumentation bei Pascal, Kierkegaard und Wittgenstein. In diesem Rahmen, die Betrachtung der Bekehrung und des Glaubens als Transformationen der Lebensform.
- Pierre Bourdieus soziologische Theorie des Habitus und ihr philosophisches Potential.
Institut für Philosophie
Sekretariat
Ines Mielke
17489 Greifswald
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