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Hedwig Richter


Dr. Hedwig Richter is a faculty member of the Historical Institute, Universität Greifswald. Between 2009 and 2011, she was Postdoctoral Fellow at the Bielefeld Graduate School in History and Sociology. In 2008, she received her PhD at the University of Cologne, for which she was awarded the University’s Offermann-Hergarten Prize. In the same year, she was Postdoctoral Fellow at the Academy of Sciences of the Czech Republic. In 2005 and 2011, she was Fellow at the German Historical Institute, Washington D.C. Hedwig Richter studied history, German literature and philosophy at Heidelberg University, Queen’s University (Belfast) and the Free University of Berlin. Her research focuses on history of the United States, German history, elections, gender, migration, and the history of religion. She has written for publications including the taz, the Frankfurter Rundschau and the Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Dr. Hedwig Richter ist Assistentin am Arbeitsbereich für Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit. Von 2009-2011 arbeitete sie an der Universität Bielefeld als Postdoc an der von der Exzellenzinitiative des Bundes geförderten Graduate School in History and Sociology. 2008 wurde sie an der Universität Köln promoviert; für ihre Dissertation erhielt sie den Offermann-Hergarten-Preis der Universität Köln. Im gleichen Jahr forschte sie als Postdoc an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag. 2005 und 2011 war sie Fellow am Deutschen Historischen Institut, Washington DC. Sie studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie in Heidelberg, Belfast (Queen’s University) und Berlin (Freie Universität). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören amerikanische Geschichte, deutsche Geschichte, Migration, Gender, Religionsgeschichte und Geschichte der Wahlen. Hedwig Richter hat das zweite Staatsexamen für gymnasiales Lehramt in den Fächern Geschichte/Politik und Deutsch. Als freie Journalistin schrieb sie u. a. für die taz, die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung. Zu ihren Publikationen gehören „Voting for Hitler and Stalin. Elections under 20th century dictatorships. Campus/Chicago University Press, 2011 (zus. mit Ralph Jessen)“, „Der Protestantismus und das linksrevolutionäre Pathos. Der Ökumenische Rat der Kirchen in Genf im Ost-West-Konflikt in den sechziger und siebziger Jahren, in: Geschichte und Gesellschaft 3 (2010), S. 408–436; „Die DDR (= UTB Profile). Paderborn: Schöningh, 2009”.

Dissertation: (ausgezeichnet mit dem Offermann-Hergarten-Preis der Universität Köln): Pietismus im Sozialismus. Die Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Band 186). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009.

Forschungsprojekt: Kulturgeschichte der Wahlen. Funktionen und Bedeutungen von politischen Wahlen in Deutschland und den USA im 19. Jahrhundert.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielten Wahlen weder in Deutschland noch in den USA eine nennenswerte Rolle. Nach dem Ersten Weltkrieg aber standen Wahlen im Zentrum der Politik, und in beiden Ländern durfte die überwältigende Mehrheit der Menschen an die Urnen gehen. Wie lässt sich diese Erfolgsgeschichte politischer Wahlen erklären? Für die Analyse dieser Fragestellung sollen die diversen Funktionen und Bedeutungen der Wahlen untersucht werden. Wahlen, so eine der Hypothesen, bewährten sich nicht nur als Herrschaftsinstrument der Massen, sondern ebenso als Disziplinierungsinstrument der Herrschenden. Politische Wahlen lassen sich auch als eine (moderne, zeitgemäße) Unterwerfung des Volkes unter die Obrigkeit interpretieren.


KONTAKT

Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit
Dr. phil. Hedwig Richter

BahnhofstraĂźe 51
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-3325
Fax: +49 (0)3834 86-3329
hedwig.richter@uni-greifswald.de


Letzte Änderung: 04.04.2014 10:39
Verantwortlich: Historisches Institut


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