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 Lehrstühle/ArbeitsbereicheAllgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische HilfswissenschaftenForschungPrincipes > Quellen

Quellen

Als Quellenfundus sind für ein so ausgerichtetes vergleichendes und auf eine längere Dauer hin angelegtes Vorhaben neben gedrucktem Material (Urkundenbücher, Regesten) vor allem die in Archiven lagernden, mehr oder weniger gut erschlossenen Akten- und Urkundenbestände nach vorab eingeholten Erkundigungen in großer Zahl vorhanden.

Als Vorlauf zum Gesamtprojekt werden derzeit mit der finanziellen Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Hochschulwissenschaftsprogramms (HWP) die Archive der Herrscherhäuser Braunschweig-Lüneburg (Welfen), Henneberg, Hessen, Mecklenburg, Pommern und Württemberg als Familien entweder des „reichsfernen" Nordens oder des unteren Rands der hochadeligen Rangschichtung gesichtet und ausgewertet sowie eine bibliographische Datenbank mit bislang rund 6260 Titeln zum Thema erstellt. Des weiteren laufen Vorbereitungen für ein Biographisches Lexikon zum Reichsfürstenstand 1250-1500.


KONTAKT

Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften

Historisches Institut der Universität Greifswald
Rubenowstr. 2
D-17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 863302
Fax: +49 (0)3834 863305
spiess@uni-greifswald.de

TIPP

Prof. Dr. Spieß
- Montag, 12-13 Uhr

Dr. Werlich
- Dienstag, 16-18 Uhr

TIPP

27. Mai 2013, 17 Uhr
Prof. Dr. Marc Ebner (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät):
"Wie wir Farben wahrnehmen und was wir daraus für die maschinelle Bildverarbeitung lernen können"

Ort: Bürgerschaftssaal des Rathauses

TIPP

Frau Dr. Bettina Koch
(Associate Professor of Political Science/ASPECT Department of Political Science, Virginia Polytechnic Institute and State University)
einen Gastvortrag zum Thema
"Töte sie, wo immer Du sie kriegen kannst – Häresie und Apostasie im Islam oder: von der Aktualität mittelalterlicher Rechtsauslegung".

Die Verhängung der Todesstrafe für Glaubensabweichler und -abtrünnige im Islam sorgt meist für ein großes Medienecho und internationale Proteste. Der Vortrag beleuchtet die Interpretationen aus dem 9.-12. Jahrhundert, die für die Verteidigung der Todesstrafe herangezogen werden, ebenso wie die Kritiker dieser Rechtsauffassung, die sich ebenfalls auf mittelalterliche Auslegungen berufen. Er argumentiert, dass Häresie- und Apostasievorwürfe und die entsprechende Rechtsauslegung schon früh primär politisch motiviert waren.

TIPP

13.-15. Juni 2014 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald


Letzte Änderung: 07.05.2013 16:17
Verantwortlich: Historisches Institut


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