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 Lehrstühle/ArbeitsbereicheAllgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische HilfswissenschaftenForschung > Principes

Principes. Das soziale Beziehungsnetz der Reichsfürsten und die innere Struktur des Reichsfürstenstandes im Spätmittelalter

Der Greifswalder Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften betreibt seit nunmehr einigen Jahren das Projekt „Principes", das auf eine von der Forschung schon oft als Desiderat bezeichnete, aber bislang noch nicht geleistete umfassende Untersuchung der weltlichen Reichsfürsten als soziale Gruppe im Zeitraum von etwa 1250 bis 1520/30 abzielt. An seinem Ende soll eine erstmals umfassende und vergleichende Analyse der sozialen Vernetzung der Fürsten, der Gesamtheit ihrer gesellschaftlichen Kontakte und Beziehungen untereinander stehen und damit das Wissen über den Hochadel des späten Mittelalters auf eine neue Grundlage gestellt werden.


KONTAKT

Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften

Historisches Institut der Universität Greifswald
Rubenowstr. 2
D-17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 863302
Fax: +49 (0)3834 863305
spiess@uni-greifswald.de

TIPP

Prof. Dr. Spieß
- Montag, 12-13 Uhr

Dr. Werlich
- Dienstag, 16-18 Uhr

TIPP

27. Mai 2013, 17 Uhr
Prof. Dr. Marc Ebner (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät):
"Wie wir Farben wahrnehmen und was wir daraus für die maschinelle Bildverarbeitung lernen können"

Ort: Bürgerschaftssaal des Rathauses

TIPP

Frau Dr. Bettina Koch
(Associate Professor of Political Science/ASPECT Department of Political Science, Virginia Polytechnic Institute and State University)
einen Gastvortrag zum Thema
"Töte sie, wo immer Du sie kriegen kannst – Häresie und Apostasie im Islam oder: von der Aktualität mittelalterlicher Rechtsauslegung".

Die Verhängung der Todesstrafe für Glaubensabweichler und -abtrünnige im Islam sorgt meist für ein großes Medienecho und internationale Proteste. Der Vortrag beleuchtet die Interpretationen aus dem 9.-12. Jahrhundert, die für die Verteidigung der Todesstrafe herangezogen werden, ebenso wie die Kritiker dieser Rechtsauffassung, die sich ebenfalls auf mittelalterliche Auslegungen berufen. Er argumentiert, dass Häresie- und Apostasievorwürfe und die entsprechende Rechtsauslegung schon früh primär politisch motiviert waren.

TIPP

13.-15. Juni 2014 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald


Letzte Änderung: 07.05.2013 16:17
Verantwortlich: Historisches Institut


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