Herzlich Willkommen
auf der Homepage des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald!
Der Lehrstuhl, vertreten durch Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß, beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit der europäischen Geschichte vom Ende der Völkerwanderung zu Ende des 5. Jahrhunderts bis zur Reformation im 16. Jahrhundert. Neben dezidiert hilfswissenschaftlichen Veranstaltungen (besonders zu Paläographie, Heraldik und Chronologie) wird das Handwerkzeug eines Mediävisten vornehmlich anhand der deutschen Geschichte des Mittelalters gelehrt, von den Franken über die Ottonen, Salier und Stauffer bis zur Konstituierung und Entwicklung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen im Spätmittelalter, wobei aber auch europäische Perspektiven miteinfliessen.
Ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt liegt in der Familien- und Fürstenforschung des Spätmittelalters. Zudem eröffnet das in Greifswald ansässige Mittelalterzentrum den Studierenden mit einer Vielzahl von Veranstaltungen einen detaillierten Einblick in aktuelle Forschungsgebiete der deutschen Mediävistik.
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Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17:00 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rathauses. Der Eintritt ist frei.
Neuerscheinungen:
Prof. Dr. Karl-Heinz Spieß
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften
Historisches Institut der Universität Greifswald
Rubenowstr. 2
D-17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 863302
Fax: +49 (0)3834 863305
spiess@uni-greifswald.de
Prof. Dr. Spieß
- Montag, 12-13 Uhr
Dr. Werlich
- Dienstag, 16-18 Uhr
27. Mai 2013, 17 Uhr
Prof. Dr. Marc Ebner (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät):
"Wie wir Farben wahrnehmen und was wir daraus für die maschinelle Bildverarbeitung lernen können"
Ort: Bürgerschaftssaal des Rathauses
Frau Dr. Bettina Koch
(Associate Professor of Political Science/ASPECT Department of Political Science, Virginia Polytechnic Institute and State University)
einen Gastvortrag zum Thema
"Töte sie, wo immer Du sie kriegen kannst – Häresie und Apostasie im Islam oder: von der Aktualität mittelalterlicher Rechtsauslegung".
Die Verhängung der Todesstrafe für Glaubensabweichler und -abtrünnige im Islam sorgt meist für ein großes Medienecho und internationale Proteste. Der Vortrag beleuchtet die Interpretationen aus dem 9.-12. Jahrhundert, die für die Verteidigung der Todesstrafe herangezogen werden, ebenso wie die Kritiker dieser Rechtsauffassung, die sich ebenfalls auf mittelalterliche Auslegungen berufen. Er argumentiert, dass Häresie- und Apostasievorwürfe und die entsprechende Rechtsauslegung schon früh primär politisch motiviert waren.
13.-15. Juni 2014 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald



