The Material Basis of Disciplinarity (MBD)
Innerhalb des internationalen Forschungsnetzwerkes „The Material Basis of Disciplinarity“ (MBD) werden in verschiedenen Einzelprojekten die vielfältigen historischen, gegenwärtigen und zukünftigen Beziehungen zwischen Universitätssammlungen und der Lehre bzw. der Forschung untersucht. Universitätssammlungen dienen zum Einen den Kernaufgaben einer Universität, der Forschung und der Lehre, bewahren aber zum Anderen auch das institutionelle Gedächtnis, sind Kommunikationsmedium mit der Öffentlichkeit in Form der musealen Präsentation und stellen ebenso einen ökonomischen Faktor dar.
Im MBD-Projekt erforschen die verschiedenen Arbeitsgruppen der weltweit partizipierenden Wissenschaftler die Rolle und Wirkung von universitären Sammlungen auf die Formierung, Entwicklung und Praxis von und in akademischen Disziplinen. Dabei spielen neben den Kernfragen nach disziplinärer Abgrenzung und Herausbildung eines spezifischen Codes in der jeweiligen Disziplin auch räumliche Fragen der Organisation von Sammlungen sowie deren zukünftige Nutzung im digitalen Zeitalter eine Rolle.
Derzeit sind am wachsenden Netzwerk die Universitäten Santa Barbara (Initiator/Leitung), Berkeley, Johns Hopkins in Baltimore, Leiden, Oslo, Humboldt in Berlin, Teesside, Case Western in Cleveland, Washington, Aberdeen und Greifswald beteiligt.
Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Prof. Dr. phil. Michael North
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-3308/-3309
Fax: +49 (0)3834 86-3333
north@uni-greifswald.de
Freitag, 12. April 2013, 10 Uhr c.t.
Veranstaltungsort: Audimax, HS 5
Öffentlicher Vortrag.
Der Eintritt ist frei.
Thomas DaCosta Kaufmann is Frederick Marquand Professor
of Art and Archaeology at Princeton University. He has
published many books and articles, including Court, Cloister
and City: The Art and Culture of Central Europe 1450–1800
(Chicago and London 1995); Toward a Geography of Art
(Chicago and London 2004), and Time and Place: Essays in
the Geohistory of Art (ed. with Elizabeth Pilliod; Ashgate 2005);
(Ost-)Mitteleuropa als Kunstgeschichtsregion? (Leipzig 2006),
and Arcimboldo: Visual Jokes, Natural History, and Still-Life
Painting (Chicago 2009). He is now working on questions of
global exchange in art, and world art history.
